fliegendes Personal der Polizei

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Treffen mit den Bundestagsabgeordneten der CDU und SPD bei den Staffeln des Flugdienstes

Mit dem Ende der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag im September 2017 begann die Arbeit des Bundesvorstands der BfPP.

So wurden in den jeweiligen Wahlkreisen der Polizeihubschrauber und -fliegerstaffeln die Mandatsträger des 19. Deutschen Bundestags sämtlicher Fraktionen durch die Delegierten angeschrieben, um ihnen zur gewonnenen Wahl zu gratulieren. Gleichzeitig war es dem erweiterten Bundesvorstand der BfPP wichtig, die Politiker für den Polizeiflugdienst zu sensibilisieren, ihnen das Aufgabenspektrum einer Staffel aufzuzeigen sowie den einzigen Berufsfachverband innerhalb der Polizei – Die Bundesvereinigung fliegendes Personal der Polizei – in ihrem Wirken und Handeln im konstruktiven Dialog mit der Politik vorzustellen.

Diese führte am 5. und 7. März zu den ersten Treffen bei der Polizeihubschrauberstaffel Sachsen (PHSt SN) am Flughafen Dresden und der Bundespolizeifliegerstaffel Fuldatal (BPOLFLS FDT) am Standort Fuldatal.

So wurde in Dresden Herr Arnold Vaatz, Mitglied im Deutschen Bundestag (MdB), zugleich stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, durch den Delegiertender BfPP, Herrn Paul Glaeser, den stellvertretenden Bundesvorsitzenden der BfPP, Herrn R. Uwe Kraus, und den Staffelleiter, Herrn Konrad Braun, begrüßt.

Nach einem Rundgang durch die Hallen, bei dem das derzeitige Leistungs- und Einsatzspektrum der PHSt SN eindrucksvoll durch Kolleginnen und Kollegen der Staffel Herrn Vaatz vorgestellt wurde, zogen sich anschließend Herr Vaatz, Herr Glaeser und Herr Kraus zu einem Gespräch zurück.

Hier wies Herr Kraus auf die besondere Situation bei der Staffel hin, welche im Vergleich mit anderen Hubschrauberstaffeln der Länder und des Bundes bei gleicher Ausstattung und Ausbildung ein weit geringeres Aufgabenportfolio aufweisen kann. Dieser Umstand wird durch den Verband als nachteilig bei gemeinsamen Großeinsätzen (beispielhaft seien OSZE und G20-Gipfel in Hamburg erwähnt), aber auch bei Katastropheneinsätzen, wie zum Beispiel Elbehochwasser oder Waldbrandbekämpfung, genannt.
Nach neunzig Minuten und weiteren Schwerpunktthemen aus Sicht der Polizeihubschrauberstaffel und der BfPP hatte Herr Vaatz ein anschauliches Bild über die Verbandsarbeit der BfPP, sowie über den Polizeiflugdienst in Sachsen.

Eine gänzlich andere Qualität, aber auch sehr interessant, hatte der Besuch des Bundestagsabgeordneten Herr Timon Gremmels, SPD, bei der Bundespolizeifliegerstaffel Fuldatal am 7. März.

Der Delegierte der BfPP, Herr Jörg Schmalfeld, bereitete den Termin in Rücksprache mit dem Bundesvorstand vor, konnte diesen krankheitsbedingt aber leider nicht begleiten, sodass auch hier der stellvertretende Bundesvorsitzende der BfPP, Herr R. Uwe Kraus, im Einvernehmen und gemeinsam mit dem Staffelleiter der BPOLFLS FDT, Herrn Thomas Nagler, Herrn Timon Gremmels begrüßten. 
Begleitet wurde der Termin durch den Leiter der Technik und der zentralen Dienste bei der BPOLFLS Fuldatal sowie einem weiteren Mitglied der BfPP am Standort.

In einer recht ausführlichen Präsentation wurde Herrn Gremmels die Organisationstruktur des BPOL Flugdienstes sowie einer Fliegerstaffel am Beispiel Fuldatal erläutert. Ferner wurden die allgemeinen und besonderen Aufgaben im In- und Ausland der Kolleginnen und Kollegen des Flugdienstes dargestellt.

Besonders wichtig war es Herrn Nagler, den Bereich der Technik, welcher durch den technischen Leiter dargestellt wurde, und die Flugbetriebsversorgungsdienste (FBVD) sowie alle einer Staffel zugeordneten Bereiche nicht unerwähnt zu lassen.

Im Anschluss stellte Herr Kraus die BfPP Herrn Gremmels vor. Hier lag kurz das Augenmerk auf die ehrenamtliche Tätigkeit sämtlicher Vorstandskollegen sowie die Struktur innerhalb des Berufsfachverbandes an insgesamt 23 Standorten innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

 

Ein Teil des derzeitigen Tätigkeitsfelds im Bereich des Bundespolizei Flugdienstes wurde allen Anwesenden an folgenden Beispielen dargestellt:

1. Studie der BfPP mit der Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg zur physischen Belastung beim Fliegen auf Hubschraubern, insbesondere bei Nacht
2. Zuarbeit zum Artikelgesetz im Rahmen des Bundeswehrattraktivitätssteigerungsgesetz (BwAttraktStG)
3. Anerkennung der Systemoperatoren des BPOL-Flugdienstes als ständige Besatzungsmitglieder
4. „Drohnen“ im Aufgaben- und Zuständigkeitsbereich des BPOL-Flugdienstes

Auch wurde die durch den Staffelleiter dargestellte Verfügbarkeit von Polizeihubschraubern im Vergleich zur Bundeswehr mit entsprechender Manpower noch einmal aufgegriffen und das Angebot seitens der BfPP gemacht, als Kooperationspartner des Deutschen Bundeswehrverbandes und der Vereinigung Cockpit im Rahmen einer Staffelleiter- und/oder Fachbereichsleiterbesprechung hierzu und zu anderen Themen der BfPP Stellung zu beziehen.

Und auch in Fuldatal ließ man es sich nicht nehmen, das in der Theorie dargestellte Leistungs- und Aufgabenspektrum faktisch zu zeigen und Herrn Gremmels die Möglichkeit zu geben, die Polizeihubschrauber sowohl einsatzklar in der Abstellhalle und auseinandergebaut einsatzunklar in der Wartungshalle zu zeigen.

 

Fazit:
Ein wichtiger Punkt war es, im Dialog und im Austausch mit der Politik und der Leitung auf Landes- und Bundesebene nach 30 Jahren Verbandsarbeit für unsere Mitglieder und deren Familien den Herren Arnold Vaatz, Timon Gremmels, Konrad Braun und Thomas Nagler unsere Verbandsarbeit näher gebracht zu haben.
Es stehen noch etliche Termine aus, aber auch diese werden gemeinsam mit den Delegierten als wichtiges Bindeglied des Verbandes und dem Bundesvorstand angegangen.      

 

Thomas Nagler, Timon Gremmels, R. Uwe Kraus

Paul Glaeser und Arnold Vaatz